☕ Biskuitrolle mit Erdbeermuster

Um das Thema Biskuit noch einmal aufzunehmen, habe ich mir von Sally das Rezept, die Anleitung und das Video vorgenommen. 


 Zuerst habe ich den Musterbiskuit hergestellt:
  • 1 Eiweiß
  • 30 gr Zucker
  • 30 gr Öl
  • Gelfarben (grün, gelb, rot)
  • 40 gr Mehl
Alle Zutaten in eine Schüssel geben und gründlich verrühren. Dann den Teig in verschiedene Schüsseln trennen und mit den entsprechenden Farben die verschiedenen Teigmassen einfärben.



Vorlagen können mit Bleistift auf das Backpapier aufgemalt werden. Hierbei bitte nach dem Beschriften und vor dem Auftragen mit Teig herumdrehen. Bei Schriften eignet sich das Vortragen sehr gut, um nicht um die Ecke denken zu müssen. Immerhin haben wir das spiegelverkehrte Negativ vor uns liegen.

Ich habe das Auftragen frei Hand gemacht, indem ich zuerst die grünen Stiele mit Blättchen mit dem grünen Musterteig im Spritzbeutel mit kleiner Lochtülle aufgetragen habe. Gleich anschließend habe ich die gelben Punkte aufgetragen, weil sich diese beiden Farben in der gleichen Ebene befinden. Für etwa 20 Minuten habe ich mein bemaltes Backpapier zum Härten in den Kühlschrank gelegt. Bei mir gibt es nicht so viel Platz, um es in den Tiefkühler zu legen.

Anschließend ist noch die rote Farbe der Erdbeerkörper aufgetragen worden. Den Umriss habe ich anhand der gelben Kerne festgelegt und diesen dann noch mit Teig ausgefüllt. Dabei werden die gelben Punkte natürlich überlagert, weil wir in der nächsten Ebene sind. Noch einmal ab in den Kühlschrank.

Nebenher kann der Biskuitteig hergestellt werden:
  • 3 Eier
  • 3 EL heißes Wasser
  • 80 gr Zucker
  • 50 gr Mehl
  • 65 gr Speisestärke
  • 1,5 TL Backpulver
Eier in die Rührschüssel geben, mit dem heißen Wasser verrühren und schaumig aufschlagen. Dafür sollte man sich wirklich die Zeit nehmen. Den Zucker beim weiteren Aufschlagen langsam einrieseln lassen.
Backpulver, Mehl und Speisestärke trocken miteinander vermischen, einsieben und mit dem Löffel durchrühren.

Den Musterbiskuit habe ich dann wieder aus dem Kühlschrank auf das Backblech gelegt, wobei ich ein paar Schichten mit Zeitung darunter gestapelt habe. Das soll den Teig vom zu schnellen Erhitzen und Anbacken retten. Dann vorsichtig den Biskuitteig über die Erdbeeren laufen lassen. Am besten mit einem Löffel mehrere Teigpunkte setzen und dann den Löffel weglegen und sehr vorsichtig das Blech schwenken, bis der Teig gleichmäßig verlaufen ist.

Bei 175°C Ober-/Unterhitze etwa 10 Minuten backen. Lieber die Temperatur etwas herunternehmen und gar nicht erst weit vom Ofen weggehen. Schön den Teig beobachten und nicht zu braun und fest werden lassen, weil er sich sonst nicht rollen lässt.

Das Backpapier habe ich ganz vorsichtig entfernt, indem ich den Teig gestürzt habe und dann das Papier abziehen konnte. Zur erneuten Drehung habe ich das Backpapier zur Hilfe genommen und dann ein sauberes Geschirrhandtuch vorbereitet. Das Handtuch war etwas befeuchtet bevor der Biskuitteig aufgelegt wurde. Dann vorsichtig von der langen Seite her mit dem Tuch einrollen. So kann die Rolle dann auskühlen.

Dann geht es an die Füllung (die nicht mehr nach Sally sondern nach Barbara):
  • 400 gr Erdbeeren
  • 200 gr Naturjoghurt
  • 200 gr saure Sahne
  • Zitronensaft
  • Zucker nach Geschmack
  • 200 gr Sahne
  • 4 Blatt Gelatine
Die Gelatine wie immer erst etwa 5 Minuten in kaltem Wasser einweichen. Nun die Erdbeeren in möglichst kleine Würfel schneiden. Vielleicht macht sich aber auch püriertes Mus am besten beim Zusammenrollen der gefüllten Rolle. Die Sahne aufschlagen. Erdbeeren mit dem Joghurt, der sauren Sahne, dem Zitronensaft, etwas Zucker und der festen Sahne vermischen. Die gequollene Gelatine im Wasserbad auflösen und unter die Füllungsmasse geben. Eine Weile kalt stellen, bis die Masse andickt. Hier hab ich mal wieder nicht lang genug warten können ;)

Die Biskuitrolle dann mit dem feuchten Tuch aufrollen, bestreichen und dann wieder zusammenrollen. Hierbei entstand ein riesiger Matschsee, der aber ausgesprochen lecker war. Die Masse war noch nicht dick genug und lief dann aus beiden Seiten heraus. Nur gut, dass man das Geschirrtuch einfach waschen und wiederverwenden kann.



Nach dem Aufrollen ist das kleine Experiment in Klarsichtfolie gewandert und dann ab ins Tiefkühlfach. Da hat sie dann ihre Stabilität wiedergefunden und konnte schließlich meiner Mama zum Geburtstag serviert werden. Soweit ich weiß, war sie lecker =D


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