☕ Windbeuteltorte zum Geburtstag meiner Schwägerin

Das liebe Geburtstagskind ist ein Faschingskind. Was soll man da noch sagen? ;)

Für meine liebe Schwägerin gab es eine Windbeuteltorte. Die sieht immer wieder gut aus und schmeckt noch viel besser. Da war es keine schwere Entscheidung. Ich habe mich wieder an dem Rezept von Jennys Backwelt orientiert.

 

Dafür braucht es:
  • 5 Eier
  • 150 gr Zucker
  • 150 gr Mehl
  • 1 TL Backpulver
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  • 3 Päckchen Mini-Windbeutel
  • 600 gr Schmand
  • 9 EL Gelierzucker (1:1)
  • 600 gr Sahne
  • 3 Päckchen Sahnesteif
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  • 500 gr Himbeeren (gefroren oder frisch)
  • 2 Päckchen roter Tortenguss

Erst einmal wird der Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorgeheizt.

Dann wird der Biskuitteig hergestellt, indem die Eier mit dem Zucker aufgeschlagen werden. Am besten man lauscht dem Knirscheln. Wenn das Geräusch aufhört, ist alles richtig gut miteinander verrührt. Das Mehl wird mit dem Backpulver vermischt und durch das Sieb gelassen. Dann schön vorsichtig mit dem Löffel oder Schneebesen unterheben. Nach etwa 40 Minuten Backzeit sollte mittels Stäbchen kontrolliert werden. Nun nur noch den Boden zum Auskühlen an einem kühlen Ort lagern.
Nur ein richtig abgekühlter Boden lässt sich problemfrei mehrfach teilen. Wir brauchen für die Schichtung drei Böden.
Die Sahnemasse erhalten wir indem der Schmand mit dem Gelierzucker verrührt wird. Die Sahne mit dem Sahnesteif steif schlagen und anschließend unter die Schmandmasse heben.

Nun geht es an das Zusammensetzen der Torte:
Zuerst einen schönen Teller suchen, auf dem man die Torte präsentieren will. Den untersten Boden auflegen und einen verstellbaren Tortenring darum legen. Nun Windbeutel einfüllen, bis der Boden bedeckt ist und die Lücken mit der Schmandmasse füllen. Dann kommt der mittlere Boden darauf. Ruhig ein bisschen andrücken. Dann folgen wieder Windbeutel (wovon auch immer eins in den Mund wandert, aber pst) und wieder die Schmandmasse. Hiervon solltet ihr ein wenig übrig lassen. Damit wird später die Torte von außen bestrichen. Anschließend der Deckel oben auf.
Sollte euer verstellbarer Ring nicht passen, dann ist es günstig noch einen zweiten Ring zu haben, den man hineinstellen und damit die Wand erhöhen kann. Bringt man den zweiten Ring außen an, läuft einem der rote Tortenguss sonst einmal komplett auf die Arbeitsfläche.
 Zum fruchtigen Abschluss kommen die gefrorenen Himbeeren oben auf und dann der Tortenguss darüber. Der heiße Guss taut die Himbeeren dann auf.

Das komplette Konstrukt muss dann etwa eine Stunde (besser ist länger) in den Kühlschrank, um richtig fest zu werden.
Beim Herauslösen macht es sich leichter, wenn man ein langes Messer mit heißem Wasser übergießt und dann von innen den Tortenring nachfährt. Löst man den Ring dann ab, hängt weniger Schmandmasse fest und man hat weniger Löcher zu stopfen. Die übrige Schmandmasse wird außen aufgetragen. Einfach wie bei der Ganache großzügig einschmieren und mit einem Teigspachtel gerade streichen.
Viel Spaß beim Nachbacken. Es ist sooooo unglaublich lecker. Das solltet ihr versuchen.

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