☕ Schachbretttorte in drei Farben

Als Geschenk habe ich diese Motivtorte gefertigt. Ich wollte meine neue Form ausprobieren und habe sie nach dem Rezept der Hochzeitstorte gefertigt.

Als Zutaten für die 22,5er Form brauchte ich:
  • 800 gr Butter
  • 800 gr Zucker
  • 16 Eier
  • 800 gr Mehl
  • 4 TL Backpulver
  • Pastenfarben (rot, grün, gelb)

Es wurde eine wirklich große Portion an Teig. Zuerst habe ich die weiche Butter mit dem Zucker verrührt. Am besten schön gründlich cremig schlagen. Dann die Eier zuführen. Allein die Anzahl zeigt euch schon, wie viel Teig am Ende herauskommt. Immerhin wollen wir drei Etagen mit je drei verschiedenen Farben füllen!

Das Mehl mit Backpulver mischen und zum Teig sieben und unterrühren. Dann kommt das Einfärben mit den Gelfarben dran. Hier könnt ihr euch aussuchen was euch farblich stimmig erscheint. Ob Pastell oder kräftig gefärbt. Ich wollte es bunt und daher kam Rot, Grün und Gelb zum Einsatz. Es war ein Versuch den Teig in drei gleiche Teile aufzuteilen, aber er ging ein bisschen schief. Ich hatte mehr Rot am Ende als mir lieb war. Böses Augenmaß.

Dann kommt das Einfüllen. Man fettet vorsorglich die flachen Formen ein, setzt dann den unterteilenden Einsatz auf und füllt die gewünschte Farbe in den gewünschten Ring. Es fing bei mir unten außen mit Grün an und führte zur grünen Mitte. Alle anderen Farben haben sich daran angepasst. Dann den Plastikeinsatz entfernen. Ich hab noch leicht mit dem Finger die Übergänge begradigt und dann ging es an die anderen Formen. Zum Schluss kamen dann die Formen bei etwa 180°C Ober-/Unterhitze für gut 30 Minuten in den Ofen. Prüft mit dem Stäbchen nach und verlängert zur Not die Backzeit. Da kommt es darauf an, wie voll ihr die Formen gefüllt habt. (Am Besten alle ungefähr gleich voll.)

Dann heißt es Teig stürzen und abkühlen lassen. Schließlich habe ich sie aufeinander gesetzt und mittels Himbeer-Ganache zusammengeklebt.



Die Ganache habe ich mit folgenden Zutaten hergestellt:
  • 460 gr Sahne
  • 2 Päckchen Himbeerwackelpudding
  • 1 Teelöffel Zitronensäure
  • 600 gr weiße Schokolade

Zuerst die Sahne mit dem Himbeerwackelpudding und der Zitronensäure im Kochtopf verrühren und aufkochen lassen. Auch hier wieder darauf achten, dass die Masse nur kurz aufkocht. Anschließend kommt die kleingehackte weiße Schokolade in den Topf. Man lässt die schmelzende Masse ruhen und vermischt sie später gründlich. Ich nehme immer erst einen Löffel und anschließend den Mixstab, mit dem alles homogen vermischt wird. Hierbei bitte nicht so häufig den Rührstab auf und ab bewegen, weil das zu viel Luft in die Masse einbringt.

Da die Ganache immer einen Tag ruhen soll, sollte man sie vorher herstellen, wenn man an dieser Stelle gleich weitermachen möchte. Ich habe die Masse nochmal aufgeschlagen, weil sie wirklich recht fest geworden ist. Das nächste Mal versuche ich es mit mehr Sahne, oder nehme vor dem Verrühren den oberen harten Teil ab, damit die Bröckchen nicht überall in der Masse liegen und das Glätten erschweren. Dann alles fein eingeschmiert und mit der Teigkarte glatt gestrichen. Erst wenn alle Ränder meinem Anspruch genügten, ging es ab in den Kühlschrank.

In der Zwischenzeit habe ich den grünen und weißen Fondant kräftig durch geknetet, damit ich die Marmorierung problemlos hinbekomme. Es war mein erster marmorierter Fondant. Grund war eigentlich, dass keine der beiden Farben zum Eindecken ausgereicht hätten. Also habe ich sie gemischt. Dabei habe ich einzelne Stränge geformt und die Farben gemischt aneinander gelegt. Anschließend alles schön miteinander verdreht und nochmal durch geknetet. Dann kam die Fondant-Matte zum Einsatz und da habe ich dann mit dem Ausrollstab auf den Stellen gedrückt und geschoben, die mir am besten gefallen haben. So hat sich das Muster angenehm unter der Matte abgebildet und ich konnte sie problemfrei auf die Torte auflegen. Dann die Ränder angleichen, die überstehende Fondant-Masse abschneiden und glätten.

  
Zum Schluss habe ich mich nochmal an den Gerbera versucht. Diesmal mit einem Veiner und zusätzlicher Farbe, die den Blüten mehr Leben einhauchten.

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