✎ Austoben mit Farbe

Natürlich wird nicht nur gebacken. Nicht nur meine Mama ist ganz begeistert dabei, sobald es um Handarbeiten geht.

Um euch an unseren Experimenten teilhaben zu lassen, möchte ich euch das Tauchmarmorieren zeigen.



Das kann man zu Hause, aber auch gern draußen machen. Je nachdem wie das Wetter mitspielt. Die Bilder sind vom letzten Jahr August. Da gab es schön viel Sonne und das hat uns in den Garten gezogen. Die Aufgabe war die Holzwäscheklammern individuell zu gestalten. Also haben wir uns mal wieder mit der Marmorierung beschäftigt. Das letzte Mal ist schon lange her bei mir. Damals haben wir uns eigene Rahmen gezimmert, um auch Kleidungsstücke verschönern zu können. Auch Kunststoffeier oder -kugeln sind uns zum Opfer gefallen =D

Eigentlich ist es ganz simpel. Gefäß + Wasser + Tauchmarmorierfarben

Wichtig ist eigentlich nur, dass die Größe des Gefäßes stimmt. Für die Wäscheklammern brauchten wir ein tiefes Behältnis (wie man sieht haben wir improvisiert), das zugleich ausreichend Farbfläche geboten hat.

Man sollte bedenken, dass beim Eintauchen die Farbe von der Wasseroberfläche auf die Oberfläche des Gegenstandes übergeht. Beim Eintauchen eines langen, dünnen Gegenstandes wird die Farbe vom Eintauchpunkt aufgenommen und lagert sich beim Eintauchen dann an den Außenflächen an. So wird der komplette Gegenstand eingefärbt. Auf den Bildern sieht man, wie die Farbfläche auf das Holz übergeht und bei der tief eingetauchten Klammer blasser wird. Das Eintauchen macht man behutsam, aber nicht zu langsam und das Herausholen sollte man dann etwas beschleunigen. Es sei denn man will Farbreste auf diesem Weg auftragen.


So richtig logisch wird es eh erst nach ein oder zwei Fehlversuchen. Die hatten wir auch bei unseren Wäscheklammern.
Am besten hat man ein Hebe-/Senkwerkzeug. Wo Finger aufliegen, wird nur die Haut und nicht der Gegenstand gefärbt. Mittels Gummies oder Schnüre kann man so auch schöne Muster erzeugen. Ansonsten immer schön mit Handschuhen arbeiten. Die Farbe färbt gnadenlos alles...


Für Kinder eignet sich diese Technik auch. Einfach ein Auge drauf haben. Wie immer eigentlich ;)

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