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☕ Orangen-Karamell-Kuchen, Windbeuteltorte, Schokoladen-Marzipan-Torte und Kirsch-Marmor-Cupcakes...

...gibt es zu dem Geburtstag meiner Oma. Zu diesem schönen Anlass gab es die Anfrage um ein bisschen Kuchen. Wie immer habe ich es wohl übertrieben, weil ich Schwächen in der Entscheidungsfindung aufweise =D

Es gab den im vorigen Post erwähnten Orangen-Karamell-Kuchen mit Apfel statt Orangen-Scheiben. Die Apfelscheiben habe ich in der Übergangszeit mit einer Wasser-Zitronensaft-Rum-Mischung vor dem Braun werden geschützt.
 

Dazu die allseits beliebte und bislang vergessene Windbeuteltorte nach Jennys Rezept. 


Diese geht für eine 26er Rundform wie folgt:
  • 5 Eier
  • 150 gr Zucker
  • 150 gr Mehl
  • 1 TL Backpulver
-
  • 600 gr Schmand
  • 9 EL Gelierzucker (1:1)
  • 600 gr Sahne
  • 3 Päckchen Sahnesteif
-
  • 3 Päckchen Mini-Windbeutel
-
  • 500 gr Himbeeren (gefroren oder frisch)
  • 2 Päckchen roter Tortenguss

Der Teig wird zuerst hergestellt (weil es einfach logisch ist ^^). Die Eier trenne ich immer, um die Masse trotz Handrührgerät mit ausreichend Luft aufzuschlagen. Das Eiweiß mit ein bisschen Salz aufschlagen. Zum Eigelb kommt der Zucker. Man rührt am besten so lange, bis man das Knirscheln des Zuckers nicht mehr hört. Dann ist die Masse perfekt. Das Mehl wird mit dem Backpulver vermischt und dann über die Ei-Masse gesiebt und untergehoben.
Bei 180°C Ober-/Unterhitze kann der Teig in der mit Backpapier ausgelegten Form etwa 35 Minuten backen. Auch diesmal wieder mit der Stäbchenprobe kontrollieren und den Biskuitboden herausnehmen, wenn er fertig ist. Dann gut auskühlen lassen. Über Nacht oder draußen auf dem kalten Balkon, oder wenn Platz ist im Kühlschrank. Den stabilen Boden später in drei Teile schneiden.

In der Wartezeit kann die Füllung hergestellt werden. Den Schmand mit dem Gelierzucker verrühren. Die mit Sahnesteif steif geschlagene Sahne unterheben.
Nun setzen wir alles Schritt für Schritt zusammen. Um den untersten Boden wird der verstellbare Tortenring gelegt. Dann die Hälfte der Windbeutel auflegen. Ich sortiere immer, damit überall ein Windbeutel anzuschneiden ist. Aber das geht sicher auch mit Zufall und "Unordnung".
Dann füllt die Sahne-Masse die Luftlöcher und der Zwischenboden kann aufgesetzt werden. Auf diesen Boden dann die restlichen Windbeutel geben. Die Löcher mit Sahne-Masse füllen und ein bisschen der Masse zum Verzieren übrig lassen. Dann kommt der letzte Boden oben auf und man kann es ein bisschen andrücken. Nun haben wir eine Sahnebombe.

Um die frische und fruchtige Note dazu zu bekommen, kommen anschließend gefrorene oder frische Himbeeren oben auf. Ich mache immer zwei rote Tortengüsse fertig, weil ich mit den Himbeeren immer sehr großzügig bin =)

Anmerkung: Sollte der eine Tortenring nun nicht mehr ausreichen, dann kann ein zweiter Ring oben aufgesetzt werden. Wichtig hierbei ist, den oberen Ring in den unteren Ring einzusetzen, damit der Tortenguss nicht im Zwischenspalt herausläuft und eure Arbeitsplatte zupampt.

Zu guter Letzt (wenn die Torte ein paar Stunden gekühlt wurde) wird der Tortenring mit einem scharfen Messer vorsichtig von der Torte gelöst und die übrige Sahne-Masse kommt zur Verzierung zum Einsatz. Schön mit dem Spatel außen herum auftragen und glatt streichen. Mehr Verzierung ist auch nicht nötig =)



Als dritte Torte kam eine eigene Kreation als Zartbitterschokolade-Marzipan-Torte zur Schau.

An die After-Eight-Torte angelehnt, habe ich einen Schokoladenbiskuit hergestellt und diesen dann zweimal geteilt. Auf den unteren und den mittleren Boden kam dann eine Marzipandecke und darauf dann Zartbitter-Ganache. Diese dann noch außen herum geschmiert, schön glatt natürlich und dann habe ich es mit Spritzen versucht. Mal wieder. Kleine Puffen. In Kreisen. Dazu winzige Zartbitter-Tropfen. (Es war ein klein bisschen Gefummel, aber es sah dann so aus, wie ich es mir gewünscht hatte.


Als einzige Cupcakes habe ich Kirsch-Marmor-Cupcakes von Nina nachgebacken. Bislang hat sich jeder über Buttercreme beschwert. Oder das Topping war zu süß. Da war ich von Ninas Beschreibung einfach hin und weg. Fettreduziert. Kann ja nur super werden =)

Man nehme für 24 Stück:
  • 200 gr Butter
  • 200 gr Zucker
  • 2 Päckchen Vanillezucker
  • 2 Prisen Salz
  • 6 Eier
  • 300 gr Mehl
  • 2 TL Backpulver
  • 1 EL Kakaopulver
  • 300 gr Sauerkirschen
-
  • 1 1/2 Päckchen Sahnepuddingpulver
  • 5 EL Zucker
  • 500 ml Kirschsaft
  • 250 gr Magerquark
  • 50 gr Puderzucker
  • 250 ml Cremefine zum Schlagen(!)

In zwei Schüsseln habe ich parallel die Teige angerührt. Da kamen Zucker, Vanillezucker und je eine Prise Salz zur Butter. Schön schaumig schlagen und dann je ein Ei nach dem anderen zugeben und unterrühren. Pro Teig das mit Backpulver gemischte Mehl zugeben und gründlich verrühren. Einer der beiden Teige bekommt noch eine Schokoladennote durch den Kakao.

Dann füllt man zwei Muffinbackbleche mit beiden Teigen, je nach Belieben. Man kann auch mit der Gabel durch oder mit einem Stäbchen alles verwirbeln. Oder den hellen Teig nach unten und den dunklen Teig oben auf. Oder andersherum. Dann die abgetropften Kirschen zum Einsatz bringen. Pro Cupcake drei Kirschen leicht in den Teig drücken. (Nicht zu tief drücken, weil sonst der Boden instabil wird.)

Die Formen können bei 170°C Ober-/Unterhitze für 20 Minuten in den Ofen. Nach der Stäbchenprobe herausnehmen und auskühlen lassen.

Das Frosting beinhaltet einen Sahnepudding, den man mit Zucker in einer Tasse trocken verrührt. Der Kirschsaft muss zur Not mit Wasser auf die 500ml gestreckt werden. Davon dann etwa 10 EL zur Tasse geben und die klumpige Masse schön verrühren, bis die Klumpen verschwunden sind. In der Zwischenzeit den Kirschsaft im Topf aufkochen und dann die Masse aus der Tasse zugeben und schön aufkochen und rühren. Dann die Pudding-Masse in eine Schüssel geben oder direkt im Topf mit einer Frischhaltefolie überdecken. Hierbei aber wirklich luftfrei arbeiten und die Folie direkt an die Masse drücken. So erspart man sich die Entstehung einer Haut beim Abkühlen.

Nebenher kann der Magerquark mit dem Puderzucker verrührt werden. Der kühle Pudding ohne Haut wird dann Löffel für Löffel dazugegeben und gründlich glatt gerührt. Als letzten Schritt noch die Flasche Cremefine aufschlagen. Aber bitte die Cremefine zum Schlagen und nicht zum Kochen nehmen, sonst wird es nichts. Ich weiß wovon ich rede ;)

Die Sahne unterheben und dann ist die Masse schon bereits fürs Spritzen. Für exakte Muster, wie Blumen sollte man auf Nummer sicher gehen und sie noch einmal kühlen lassen.

Ich habe die Amarenakirschen weggelassen, weil ich sie nirgends beim Einkauf finden konnte. Stattdessen habe ich die übrigen Kirschen genutzt.


Das war dann eigentlich auch alles, was ich zur Geburtstagsfeier mitgenommen habe =D

Die Gäste haben sich gefreut und das war die Arbeit allemal wert!

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